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Häufige Fragen

1. Wann bekomme ich mein erstes Kunstauge?
Ca. 2-6 Wochen nach der Operation, wenn die Augenhöhle weitgehend ausgeheilt ist. Nach weiteren 2-3 Monaten wird in der Regel das zweite Kunstauge gefertigt. Grund: Es kommt bis dahin meist zu weiteren Veränderungen in der Augenhöhle. Außerdem sollte der Patient immer ein Kunstauge in Reserve haben, für den Fall, dass das erste zu Bruch geht. (Ohne Versorgung Schrumpfgefahr). Danach bestimmt der übliche Verschleiß (im Mittel 1 Jahr) die weiteren Anfertigungstermine.

2. Ist die Anpassung schmerzhaft?
Anfänglich ist das Tragen des Kunstauges etwas ungewohnt, jedoch nie schmerzhaft.

3. Wie wird das Kunstauge aussehen? „Merkt man es?“
Im Regelfall ist die Gesichtsharmonie gut hergestellt und das Tragen eines Kunstauges unauffällig. Wesentlich für das Erscheinungsbild sind jedoch immer die Voraussetz- ungen, die sich nach Verlust des Auges und dessen Entfernung ergeben.

4. Bewegt es sich mit?
Die Beweglichkeit eines Kunstauges ist abhängig von der Funktionsfähigkeit der Augenmuskeln und kann vom Ocularisten wenig beeinflusst werden. Nach Entfernung des Auges bleiben meist die vier geraden Augenmuskeln erhalten, im Idealfall auch die schrägen Augenmuskeln.

5. Wie muss ich mit dem Kunstauge umgehen?
Die Pflege und Handhabung erklärt Ihnen ihr Ocularist bei der Erstanfertigung. Hier  gelangen Sie zur Pflegeanleitung.

6. Muss ich das Kunstauge selbst bezahlen?
Die Kosten für ein Kunstauge aus Glas werden von den Sozialversicherungsträgern, Berufsgenossenschaften etc. übernommen. Kunstaugen aus Kunststoff werden nur nach ausführlicher Prüfung der Indikation (meist durch den medizinischen Dienst) nach  Kostenvoranschlag bezahlt. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihr Kunstaugen- institut von Ihrem Kostenträger zugelassen ist. Des Weiteren besteht z. Zt. eine Zuzahlungspflicht des Patienten von 10 Euro pro Kunstauge/Behandlung.

7. Aus welchem Material ist mein Kunstauge
Aus guten Gründen wird in Deutschland bestens verträgliches Silikatglas verwendet, welches ein natürliches Erscheinungsbild gewährleistet. Darüber hinaus bietet unser Institut in bestimmten Fällen auch Abdruckprothesen aus Kunststoff an.

8. Kann das Kunstauge zerbrechen?
Ja, deshalb ist Sorgfalt im Umgang erforderlich (siehe Pflegehinweise). In der Augen- höhle ist das Kunstauge durch die Gesichtsknochen gut geschützt und kann nicht beschädigt werden.

9. Wie oft benötige ich ein Kunstauge?
Dank des Materials ergibt sich eine widerstandsfähige und homogene Oberfläche der Glas-Prothese. Die durchschnittliche Tragedauer beträgt 1 Jahr, kann jedoch auch kürzer oder länger ausfallen. Bei Kunstaugen aus Kunststoff ist eine jährliche Kontrolle mit Polieren erforderlich. Wenn sich Veränderungen der Augenhöhle ergeben, sollte das Kunstauge umgehend angepasst werden.

10. Mein Kunstauge fühlt sich manchmal trocken an!
Verstärkt bei geringer Luftfeuchtigkeit - trockene Räume, Zigarettenqualm u. a. - kann die Prothesenoberfläche trocken werden. Ebenso bei abgenutzten Kunstaugen. Der Tränenfilm reißt, die Reibung verstärkt sich, die Lider werden gereizt und verstärkte Absonderung setzt ein. Dies kann zu Problemen führen, wenn kein Lidschluss besteht und/oder der Patient zu wenig Tränenflüssigkeit produziert. Ist der Lidapparat nicht generell gestört, kann eine flachere Form gewählt werden oder man behilft sich mit unserem Kunstaugenöl, das zu diesem Zweck entwickelt wurde.

11. Ich habe verstärkt Absonderungen!
Ursache hierfür kann sein:

  • Das Kunstauge ist abgenutzt und muss dringend erneuert werden.
  • Sie haben keinen Lidschluss, Ihr Kunstauge wird zu trocken.
  • Ein vorübergehendes Anschwellen Ihrer Schleimhäute durch Erkältung, Allergie etc. sorgt für vermehrte Absonderung und muss zur weiteren Beurteilung abgewartet werden.

12. Die Pupille ist oft größer/kleiner
Soviel Mühe sich Ihr Augenchirurg und Ocularist auch gibt, so unauffällig Ihr Erschei- nungsbild auch ist - die Pupille des Kunstauges kann die natürliche Pupillenreaktion nicht nachvollziehen. Stellen Sie übers Jahr fest, dass ihre Pupille deutliche größer/ kleiner erscheint, kann man bei der nächsten Anfertigung die Pupille ihren Wünschen entsprechend verändern. generell wird eine durchschnittliche Größe gewählt, um extreme Differenzen bei Hell-Dunkel zu vermeiden. Vor allem bei sehr hellen Augen- farben lassen sich jedoch Abweichungen nie ganz ausgleichen.

13. Bin ich beim Sport stark eingeschränkt?
Im Normalfall sind Sie in Ihrer Bewegung nicht eingeschränkt. Ausnahme: das Kunst- auge wird durch die Lider und seine Deckfalten nicht ausreichend umschlossen, d. h. der Halt des Kunstauges ist grenzwertig.

Konkrete Tipps:
Beim Schwimmen sollten Sie eine Schwimmbrille tragen und auf Kopfsprünge verzich- ten. Sporttauchern raten wir bei großen Tiefen das Kunstauge nicht zu tragen (alterna- tiv: Kunststoffprothese). Treiben Sie Sportarten, bei denen die Augen gefährdet sind (Squash, Tennis usw.), sollte zum Schutz des gesunden Auges dringend eine Schutz- brille getragen werden. Nach einem Saunabesuch raten wir auf eiskaltes Abduschen im Augenbereich zu verzichten, denn bei kurzfristig hohen Temperaturunterschieden kann es zu Spannung im Glas kommen.

14. Was verstehen wir unter „Versorgung vor Ort“?
Versorgung vor Ort bedeutet, dass wir zu bestimmten Terminen an bestimmte Orte kommen, um vor Ort künstliche Augen zu fertigen (zu einer Übersicht der Orte klicken Sie bitte hier). Hierbei nehmen wir die turnusmäßige, verschleissbedingte Erneuerung bei problemloser Versorgung Ihres künstlichen Auges vor. Natürlich stehen wir Ihnen vor Ort auch gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Die Erstanfertigung eines künstlichen Auges sowie die Anfertigung von künstlichen Augen für Kinder wird jedoch ausschließlich in unserem Institut in Nürnberg vorgenommen.

 

 
Häufige Fragen

Hier steht Ihnen die Beantwortung der "Häufigen Fragen" als pdf-Datei zum Herunterladen zur Verfügung.

Zum Download (pdf-Datei 55 kb)